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"Nicht die Weltbeherrschung, sondern die Welterkenntnis ist der Sinn menschlichen Daseins"

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EDUARD MÖRIKE:  "Früh im Wagen"

Ich bin ein Schatten.

Das bist auch du!

Ich rechne mit der Zeit.

Und du?

(Spruch unter einer Sonnenuhr)

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2019

*Titel eines Journals von Peter Handke

HERZLICH WILLKOMMEN ...

ChK 2019ChK 2019... auf meiner Seite für den Frieden!

Christoph Köhler, Sprecher, Lyriker, Schauspieler

Verweigerung des Kriegsdienstes (1976)

Zur Begrüßung lade ich Dich zu etwas Musik* ein - wobei Du gerne ein wenig über dieses Zitat hier reflektieren darfst:

"Allein schon einen Feind sich vorzustellen, heißt, daß du nur unterliegen kannst (auch als Sieger)", Peter Handke

Das eigene Tun, d. h. die Gesamtheit der eigenen Lebensführung betrachte man doch einmal als das Bestreben, Gesichtspunkte des Künstlerischen in sein tägliches Leben zu integrieren: Das Leben als Kunstprojekt - jedoch in ganz und gar unspektakulärer Art und Weise verstanden. (Denn 'Kunstprojekt' bedeutet nicht, dass man gleich den Eiffelturm in Folie verpacken, oder sich einen Tag lang in NATO-Stacheldraht einwickeln muss) Unspektakulär auch insofern, als das Prinzip des Künstlerischen, mit dem jedermensch sein Leben schrittweise durchdringen kann, ein Element umfassender Befriedung bedeutet. Da das gelebte Prinzip des Künstlerischen Belebung, Aufbau und Heilung bewirkt, vermag es all jene Wirkungen von Schwächung, Kränkung und Zerstörung, die unsere Lebensumfelder permanent gefährden, zurückzudrängen und einzuhegen. Das Prinzip des Künstlerischen wird keine irdisch-paradiesischen Verhältnisse herstellen, die kann es nicht geben, doch es möchte - und dies kann es! - immer erneut ausbalancieren, was im Menschen und im menschlichen Zusammenleben in Schieflage gerät oder bereits geraten ist, und Störung oder Gefahr bedeutet. Dies gilt für das intim Kleine wie das global Große. - Das Prinzip des Künstlerischen: Es hat mit Wahrnehmung, Regsamkeit, Achtsamkeit, mit Phantasie und Empathie zu tun, auch mit Stärke und Schwäche, mit Sympathie und Antipathie, mit Kälte und Wärme - und mit Atem, sprich mit dauernder Umwandlung. Hierüber sollte jedermensch unbeirrt einen eigenen 'Forschungsweg' einschlagen, um das Prinzip des Künstlerischen versuchen aufzuspüren und für sich zu entdecken. Dies kann gelingen, wenn man sich geduldig mit der Natur und den Künsten beschäftigt, d. h. sich auf sie einläßt. Und ein Letztes: Das Prinzip des Künstlerischen ist ein Schlüssel zum Frieden. | ChK 2019

*Datenschutz soundcloud:  soundcloud.com/pages/privacy

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Über mich

   Wer mich kennt oder wer meine frühere Seite verfolgt hat weiß, was mir am Herzen liegt, und aus welchem Lebensbereich ich komme: es ist, ganz generell und umfassend, derjenige der Kunst, insbesondere der Literatur, und hier besonders der Lyrik*. In diesem Zusammenhang bewegt mich die vielschichtige Frage der geistig-seelischen Entwicklung des Menschen in dem Sinne, dass der Mensch in meinen Augen ein Entwicklungswesen, das aber bedeutet, ein geistiges Wesen ist. Dies wiederum bedeutet, dass die tiefe Wirklichkeit des Seins den allermeisten Zeitgenossen immer noch umgestülpt erscheint: Was nämlich der Materialist als das Reale, das einzig Greifbare ansieht, ist das am Ende zu Nichts sich restlos Auflösende - was er hingegen als inexistenten Schein abtut, ist die alles Materielle überdauernde Realität des Geistes, besser, der Geistsubstanz. Er bräuchte also lediglich zu erkennen, dass er den Maya-**Begriff auf das Zutreffende anwenden sollte, auf die sinnliche Er-Schein-ung. - Hier setzt für mich auch das schwer zu ergründende Phänomen von Krieg und Frieden innerhalb der Menschheit an: in Kriegen drücken sich offenbar Entwicklungsphänomene der Menschheit aus; wobei mir die Frage nach einer möglichen Unumgänglichkeit von Kriegen die am schwierigsten zu beantwortende scheint. Insofern sehe ich mich als 'weichen' Friedensaktivisten mit einem Fokus auf der unentwegten Recherche, d. h. Suche nach Spiegelungen von Kriegs- und Friedensphänomenen in der Dichtung (siehe die Lyrikpostings auf meinem Blog).

   Ich möchte hier auch offen legen, dass, neben dem unerschöpflichen Pool der Dichtung aller Zeitepochen, eine meiner Hauptstudienquellen die Anthroposophie*** Rudolf Steiners ist, der der aktiv in Angriff genommenen spirituellen Entwicklung des Einzelnen, und damit der Menschheit insgesamt, eine (über)lebensnotwendige Wichtigkeit für deren sinnvollen Fortbestand zuschreibt. Mit wachsendem Interesse und großer Neugier arbeite ich persönlich mich durch die Niederschriften von Steiners Vorträgen,**** chronologisch -  durch die jeweils vor 100 Jahren gehaltenen. Mitunter ist es verblüffend, auf Aus- und Voraussagen zu stoßen, welche nicht selten eins zu eins die aktuelle brisante globale Lage beschreiben oder kommentieren. Sofern es mir vergönnt sein wird, dauert dieses Studienprojekt also bis zum September 2024, dem Monat der letzten überlieferten Vorträge Steiners (im März 1925 legte er seinen irdischen Leib ab).

   Ich freue mich über Besuche - und womöglich auch über Kontakte, die sich über diesen Blog ergeben mögen.  -  Christoph Köhler, 2017

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*Datenschutzerklärung Lyrikline:  www.lyrikline.org/de/datenschutz/

**Datenschutzerklärung Wikipedia:  meta.wikimedia.org/wiki/Privacy_policy/de

***Datenschutzerklärung Forum Anthroposophie: www.anthroposophie.net/default.htm

****Datenschutzerklärung Steiner Klartext:  steiner-klartext.net/

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Ch Köhler 2018Ch Köhler 2018Meine Vita:

* 25.9.1957  in Karlsruhe

1963–76  Volksschule, Gymnasium, Abitur - Kriegsdienst-Verweigerung

Seit 1972  Erster professioneller Schauspiel- und Sprechunterricht / Amateurtheater

1977  Zivildienst - Klinik Öschelbronn (b. Pforzheim)

1978–82 Studium an der „Novalis-Schule für Sprachgestaltung und dramatische Kunst“, Stuttgart (Bühnentätigkeit an der "Novalis-Bühne")

Ab 1982  Tätigkeiten als Theaterpädagoge, Sprecherzieher und Sprachtherapeut, Sprecher, Schauspieler, Regisseur / Waldorfschule, freie Theaterszene, Stadttheater Pforzheim

1990  Begegnung mit dem Werk Peter Handkes - in der Folge intensive Beschäftigung

1995-2006  Lehrauftrag für Sprecherziehung an der Staatlichen Hochschule für Musik, Karlsruhe

Ab 1997  Beschäftigung mit dem Werk Andrei Tarkowskijs

Seit 1999 Regelmäßige Arbeit an eigener Lyrik und Kurzprosa (Veröffentlichungen, Autorenlesungen / Literaturprojekte)

2003 Gründung der "Franz Kafka LiteraturBühne" (u. a. Forschungsprojekte zu Leben und Werk Franz Kafkas)

Seit 2007  Sprecher für den Kultursender arteTV

Seit 2010  Verstärktes Engagement in der Friedensarbeit (Referate, Vorträge, Gespräche)

Seit 2014  Projekt "Rudolf Steiner vor 100 Jahren" - Studium des Vortragswerks

2017  Mitgründer des Improvisations-Ensembles "Momentum" (Gesang / Klavier / Rezitation)

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